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B.A.R.F.

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Biologisch artgerechtes rohes Futter

Herkunft

Für das Wort BARF gibt es viele Ursprungsbezeichnungen und Definitionen. Allgemein steht BARF in Deutschland für „Biologisch artgerechtes rohes Futter“. Hierunter ist eine naturorientierte Fütterungsweise von Haustieren wie Hund und Katze zu verstehen. Es gibt diverse unterschiedliche Meinungen und Auffassungen, was genau jetzt das Natürlichste ist. Generell ist die Absicht vorhanden, das Beuteschema, also die natürlichen Beutetiere der Tiere nachzuahmen. Für den Hund gilt die Orientierung am Vorfahren Wolf, ein Jäger und Aasfresser für den aber auch pflanzliche Kost wie Beeren, Bucheckern, Früchte, Wildobst und Wurzeln in Frage kommen. Der Wolf besitze eine hohe Anpassungsfähigkeit was die Nahrung betrifft, er ist ein Omnivor (Allesfresser). Im Zuge der Domestikation des Hundes (vor ca. 15 000 bis 30 000 Jahren) hat dieser vom Aussehen und von seinen Verhaltensweisen des Wolfes viel verloren.

Dennoch blieben einige typische arteigene Eigenschaften erhalten, so ist der Verdauungstrakt bis heute fast unverändert. Der Hund als früherer Hofhund ernährte sich von Abfällen und Resten, die von der menschlichen Nahrung anfielen, von Schlachtabfällen, vom Schweinetrog und von kleinen Beutetieren. Die Fütterung von Fertigfutter begann Mitte des letzten Jahrhunderts. Der heutige Haushund musste sich also innerhalb der letzten 70 Jahre auf ein Futter einstellen, welches stark industrialisiert hergestellt wird, mit Zutaten aus oft fragwürdigen Quellen sowie häufig viele künstliche Zusätze enthält. Dieses Futter wird „gewinnorientiert“ hergestellt, oft mangelt es an Qualität. Sämtliche Vitalstoffe sind denaturiert, also zerkocht und nicht mehr verwertbar. Ebenso gehen durch das Füttern von Fertigfütter viele Vorteile der natürlichen Ernährung verloren, Krankheiten können entstehen.

Vielen Tierbesitzern wird suggeriert, dass es nicht möglich ist, Hunde und Katzen ohne Fertigfutter gut zu ernähren. Hier möchte ich einige Vorteile der natürlichen Ernährung nennen, die ich allesamt selber bei meinem Hund (und auch bei meinen Katzen) beobachten konnte und die auch in jeder Fachliteratur aufgeführt sind. Natürlich ist immer der Ausgangspunkt wichtig, jeder Organismus ist verschieden, nicht bei jedem Hund stellen sich alle Vorzüge sofort ein. Einige Tiere sind in einem schlechten Gesamtzustand oder krank. Hier ist die Ernährung das wichtigste Hilfsmittel zum gesunden Hund.

Ihre Vorteile

  • Konkrete Inhaltsstoffe, wichtig beispielsweise bei Allergien
  • keine Zusatzstoffe wie: Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker etc.
  • Förderung eines gesundes Immunsystems: verhindert Krankheiten und auch Parasitenbefall (Würmer, Zecken, Flöhe)
  • Bewegungsapparat wird optimal versorgt: daher wenige Probleme und Krankheiten im Bereich der Bänder, Sehnen, Gelenke und Knochen
  • Schönes, glänzendes Fell und guter Geruch, der typische „Hundegeruch“ verschwindet
  • Gesunde Krallen, die nicht splittern und brechen
  • Wenig bis gar kein Zahnstein durch natürlichen Abrieb beim Knochen kauen (Zahnstein kann auf Grund der enthaltenen Toxine zu ernsthaften Krankheiten führen), wenig Mundgeruch
  • Auf Besonderheiten kann individuell und effektiv eingegangen werden- z.B. die Ernährung von Dalmatinern, die zu Harnsäurekristallen neigen

Was kostet BARF für den Hund?

Häufig werden wir gefragt, wie viel teurer das Barfen denn nun sei, daher möchten wir ein kleines Rechenbeispiel geben. Allerdings lässt sich Barf und Fertigfutter im Preis kaum vergleichen, wenn man bedenkt, dass die Sekundärkosten, wie Tierarztkosten, Parasitenprophylaxe etc. sinken. Ein junger Hund (26kg) mit viel Bewegung bekommt fast 500g Futter pro Tag. Die Futterkosten liegen bei ca. 15 Euro in der Woche ohne den Gemüseanteil. Als Erstanschaffung ist ein Ergänzungsmittel sinnvoll, das liegt im Kilogramm bei 24,95 € (in unserem Fall das Micromineral von cd vet) und reicht für einen Hund wie Bosse rein rechnerisch 71 Tage, kostet also am Tag 0,35 €. Ein kaltgepresstes Öl ist ebenfalls sinnvoll und muss noch hinzugerechnet werden.

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